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Konventionelle vs. Biolandwirtschaft

Dünger

Konventionelle Landwirtschaft

  • Herstellung von Synthetischem Dünger aus fossilen Rohstoffen (und anderen) wie z.B. Erdöl und Erdgas (jährlicher Verbrauch etwa 90 Millionen Tonnen)
  • Große Teile der Böden und des Grundwassers in stark landwirtschaftlich genutzten Bereichen sind bereits übersäuert. Dies wirkt sich unmittelbar negativ auf die Gesundheit aller Lebewesen aus.

Biologische Landwirtschaft

  • Verzicht auf synthetischen Dünger
  • Herstellung des Düngers aus Organischem Material
  • Erheblich geringerer Einsatz von Düngemitteln

Energieverbrauch

Der flächenbezogene Energieverbrauch ist bei der biologischen Landwirtschaft 20 – 60 % weniger, der ertragbezogene Energieverbrauch ist 20 – 40 % geringer

Medikamentenvergabe

In der konventionellen Haltung werden Medikamente (z.B. Antibiotika) prophylaktisch vergeben, da das Erkrankungsrisiko aufgrund der engen Tierhaltung höher ist. Dadurch bilden sich antibiotikaresistente Keime. Diese sind in ihrer Wirkung auf dem Menschen übertragbar.

Arbeitsplätze

Im Verhältnis zu den gehaltenen Tieren ist der Arbeitsplatz-Bedarf bei der Biolandwirtschaft wesentlich höher. Am Beispiel der Hühner wird dies besonders deutlich.

Art der Haltung Betreute Hühner je Arbeitsplatz
Biologisch 10.000
Konventionell 20.000
Massentierhaltung 45.000

Art der Haltung

In der biologischen Landwirtschaft wird den Tieren mehr Platz zugesichert als ihren Artgenossen in der konventionellen Landwirtschaft.

Zwar ist die Käfigtierhaltung für ein einzelnes Tier verboten worden, jedoch kann man dieses Verbot geschickt umgehen, indem man nun sogenannte Tiere in Kleingruppen aufteilt und in kleine Käfige pfercht.

Weiterhin verbringen Deutschlandweit etwa 90% aller konventionell gezüchteten Schweine ihr kurzes Leben in kleinen dunklen Ställen und dies fast ohne Bewegungsmöglichkeiten.

Fazit

Wir, die Grüne Jugend Kreis Gütersloh, sprechen uns für eine ökologische Landwirtschaft aus. Das Bio-Label der EU ist ein wichtiger Schritt um die Verbraucher auf die Unterschiede aufzuklären. Doch auch in der heutigen Bio-Landwirtschaft sind insbesondere in der Tierhaltung weitere Verbesserungen dringend notwendig.

In diesem Zusammenhang ist jede_r Verbraucher_in gefordert seinen_ihren Konsum zu kontrollieren und z.B. den Fleischkonsum einzuschränken, da die Fleischproduktion der weitaus energieintensivste und umweltunfreundlichste Faktor in der Landwirtschaft ist.

Quellen: http://www.bund.net/themen_und_projekte/landwirtschaft

1 Kommentar

  1. Massentiere

    Das ist echt unglaublich heftig, 2850 zu Tode gequälte Tiere jede Sekunde!!!
    http://www.live-counter.com/weltweit-getoetete-tiere/

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